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Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis sich auch im Mittelalter- Segment eine reine Frauenband an die Oberfläche schafft. Dass die dann ausgerechnet aus den benachbarten Niederlanden kommen, war dann aber doch ne Überraschung. Im Gegensatz zu dem, was man sonst mit Mittelaltermucke assoziiert, geht es hier aber weniger rockig und streckenweise fast schon Enya-like entspannt zur Sache. Das Material dürfte sich also weniger zum kollektiven bierbzw. metseligen Rumhopsen eignen, hier ist eher ein abendliches Gläschen Roter angesagt. In ihrer Heimat hat es die Band mit dem Album im letzten Jahr prompt in die Top100-Charts und ins nationale Radio geschafft. In der deutschen Radiolandschaft könnten sie auch ganz gut passen, weil sie eben nicht gar so abrocken, wie manche Genrekollegen und streckenweise fast schon poppig unterwegs sind. Natürlich finden sich Flöten, Geigen, diverse antike Saiteninstrumente und Dudelsäcke, aber eben auch viel Chöre und eine (soft-)rockende Standardrockbesetzung. Gesungen wird hauptsächlich in englischer und lateinischer Sprache und natürlich sehen die Damen allesamt ansehnlich aus! Demnächst sind die Antjes im Vorprogramm von Schandmaul zu sehen und das wird ihrer Bekanntheit bestimmt einen ordentlichen Schub versetzen, völlig zu Recht!

- Thomas Jentsch

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